Studierende der Universität im Dialog mit der Werbegemeinschaft

Das vielfältige Angebot an Einkaufsmöglichkeiten lockt zunehmend junge Menschen in die Paderborner Innenstadt. Studierende haben jetzt im Rahmen eines medienwissenschaftlichen Seminars das Shopping-Angebot in Paderborn unter die Lupe genommen. Überwiegend positive Erfahrungen flossen in ihre Abschlussarbeiten zum Thema “Einkaufen in Paderborn“. Heiko Appelbaum, Lehrbeauftragter in der Fakultät für Kulturwissenschaften, stellte den Studierenden die Aufgabe, im Rahmen eines Seminars mit dem Titel „Schreiben und Fotografieren für Medien und PR“ das Einkaufsvergnügen in Paderborn zu dokumentieren. Unterstützt wurde das Projekt von der Werbegemeinschaft Paderborn. „Die Themenvielfalt hat mich absolut überrascht“, sagt Uwe Seibel, City-Manager und Zweiter Vorsitzender der Werbegemeinschaft. „Wir haben jetzt schwarz auf weiß, dass unsere Einkaufsstadt zunehmend auch für junge Menschen attraktiv wird.“
Vor allem das jüngst erweiterte gastronomische Angebot überzeugt die Studierenden. Das Nebeneinander von angesagten Restaurantketten und Traditionslokalen wird positiv bewertet.
Eine positive Entwicklung im Bereich Einkaufen dokumentieren die Abschlussarbeiten der Studierenden ebenso. Als attraktivitätssteigernd werden alternative Geschäfte und europaweit etablierte Ketten bewertet. „Die Mischung macht´s“, fasst Uwe Seibel zusammen und sieht Paderborn auf einem guten Weg. „Mittlerweile ist bei den Händlern angekommen, dass die Universität Paderborn mit ihren über 20.000 Studierenden und einer hohen Mitarbeiterzahl eine feste Größe ist, die uns auch viele Kunden beschert.“
Dass sich die Studierenden im Rahmen des Uni-Seminars losgelöst von wirtschaftswissenschaftlichen Fragestellungen mit dem wichtigen Thema Einkaufsstadt Paderborn beschäftigt haben, freut Heiko Appelbaum: „Die Arbeiten waren sehr vielfältig. Die Studierenden haben ein buntes Bild einer attraktiven Stadt gezeichnet, das den Verantwortlichen sicher bei diversen Fragestellungen Hilfestellung geben kann.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Nina Reckendorf

 

Hier finden Sie eine kleine Auswahl der Texte.

 

Blumen für das ganze Jahr

von Karl Eigenbrodt

Seit mittlerweile fast 105 Jahren steht Blumen Jocksch in Paderborn für Qualität als Floristik-Fachbetrieb.
Beim Betreten des Ladens wird man als erstes durch einen angenehmen Duft begrüßt. Die vielen verschiedenen Blumen verleihen dem Raum auf ca. 280qm einen ganz eigenen Geruch. Und das, das komplette Jahr über.
„Blumen sind das Lachen der Erde“, wird Ralph Waldo Emerson auf der Homepage zitiert. Wir sind bei Blumen Jocksch an der Warburger Straße in direkter Nähe zur Universität Paderborn und das Zitat scheint zu stimmen. Florist-Meisterin Maria-Theresia Jocksch-Mayer führt den Familienbetrieb nun in der mittlerweile 3. Generation. Ihre Großeltern eröffneten den Laden 1913. Der Ausbildungsbetrieb beschäftigt 6 Angestellte, die jeden Kunden zur individuellen Beratung bereitstehen.
Die Leistungen sind sehr vielfältig. Es gibt Dekorationen und Sträuße für festliche Anlässe wie z.B. Hochzeiten und Geburtstage. Außerdem gehören Trauerfloristik, Wohnraumbepflanzungen und Grundstücksbegrünung zum Angebot. Zudem gibt es Individuelle Werkstücke, die auf Anfrage vom qualifizierten Personal erstellt werden können. Im Geschäft selber kann man eine Vielzahl an Blumen und Kakteengewächsen kaufen. Dazu sind auch allerhand weitere Wohnaccessoires für eine gemütliche Wohnatmosphäre, saisonale Pflanzen und Blumensträuße zu erhalten.
Durch die Kooperation mit Fleurop ist es auch möglich Blumen sogar weltweit zu verschicken oder schnell von überall zu besorgen.
Blumen Jocksch überzeugt durch langjährige Erfahrung und Individuelle Beratung. Wer mal wieder neues Grün in seine Wohnung bringen möchte, sollte unbedingt mal vorbeischauen. Frau Jocksch-Mayer und Ihre Angestellten freuen sich über jeden Kunden.

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Ein „Fleckchen“ Italien im Herzen von Paderborn

von Maureen Fritzsche

Bei Familie Artusa ist es Familiensache. Schon in der dritten Generation wird hier Eis nach original italienischer Tradition hergestellt. Seit 2006 ist das Eiscafé nun schon in der Innenstadt von Paderborn vertreten und sorgt mit seinen bunten Farben, gemütlichen Sitzecken und Spiegeln für ein italienisches Flair.
Das ganze Jahr über haben hier Eisliebhaber die Qual der Wahl. Es gibt ein abwechslungsreiches Angebot von Schokoladeneis zu exotischem Früchteeis in großen Eisbechern oder ganz klassisch als Kugel in einer Waffel.
Juniorchefin Debohra Artusa liegt das Wohl der Kunden sehr am Herzen. Um den Feinschmeckerzungen gerecht zu werden, wird das Eis vor Ort nach traditionellem Rezept hergestellt. Dadurch kann unter Anderem besser auf Trends und Kundenwünsche eingegangen werden. „Im letzten Sommer beispielsweise waren die Sorten Zitrone-Holunder und Zitrone-Basilikum sowie die laktosefreie dunkle Schokolade sehr beliebt“ erinnert sich Artusa.
Aber nicht nur das schätzen die Paderborner an dem Eiscafé. „Mit Blick auf die Einkaufsstraße und das Rathaus kann man sich hier super entspannt durch das üppige Eisangebot probieren“ schmunzelt Studentin Annika.
Im Winter wird dann die Angebotspalette etwas der kalten Jahreszeit angepasst und es stehen vor allem Kaffee und Kuchen sowie einige Waffelspezialitäten auf der Karte. So bekommt man bei Artusa, klassisch nach der goldenen Regel „Der Kunde ist König“, das ganze Jahr über alles, was das süße Herz begehrt.

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Nachhaltige Mode und individuelle Designkreationen im kom5inat

von Marie Kaiser

Etwas versteckt in einer Einfahrt der Ballhornstraße 16 in Paderborn befindet sich der kleine Concept-Store kom5inat, den die Inhaberin Lena Gold bereits vor nunmehr fast drei Jahren, Anfang des Jahres 2015, gründete. In ihrem Laden verkauft die studierte Modedesignerin sowohl Second-Hand-Artikel als auch ihre eigenen Kreationen. Von Kleidung über Accessoires bis hin zu Möbelstücken findet sich hier alles unter einem Dach. Die gebürtige Paderbornerin studierte in Bielefeld und Berlin und arbeitete unter anderem für Designer wie Guido Maria Kretschmer und Franziska Michael. Zuletzt war die Designerin an der Entwicklung von drei Kollektionen im Bereich DOB Accessoires für den großen Zutatenhersteller Union Knopf beteiligt. Dadurch konnte sie wichtige Erfahrungen in der Modebranche sammeln, die sie auch in ihre heutige Arbeit einfließen lässt.
Um hochwertige Mode aus zweiter Hand für ihre Kollektionen zu finden, geht sie auf „Schatzsuche“ in ausgewählten Läden und auf Flohmärkten. Ein bestimmtes Vorgehen habe sie dabei nicht. „Mich lacht das Teil dann einfach an“, so Gold, „das kann ein Schnitt sein, das kann ein Jahrzehnt sein […] oder das kann eine hochwertige Materialität sein“. Für ihre eigenen Designs nutzt sie oftmals Leder- oder Stoffreste und gibt vermeintlichem Abfall ein neues Leben. Angefangen hat sie mit Ketten aus Lederresten, die bei ihrer Arbeit bei einem Maßschuhschneider abfielen. In ihrer kleinen Werkstatt hinter einem Vorhang im Laden stellt sie verschiedene Einzelstücke in Handarbeit her, auch Möbel, die durch ihre Reduktion und durch ihr Material an die Stahlrohrmöbel aus dem Bauhaus erinnern.
Die Idee, sich mit einem Concept-Store selbstständig zu machen und eine Verbindung aus alten und neuen Sachen herzustellen, kam Lena Gold schon während des Studiums. Konkret wurde es, als sie nach drei Jahren in Berlin nach Paderborn zurückkehrte. Für die Flohmarktliebhaberin fehlte Paderborn schon immer ein Concept-Store und mittlerweile ist das kom5inat zu einem echten Geheimtipp für qualitativ hochwertige nachhaltige Mode und individuelle Designkreationen geworden.

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