Erster Langer Donnerstag des Jahres am 4. Januar

Gespannt blickt die Werbegemeinschaft Paderborn auf den ersten Langen Donnerstag des noch jungen Jahres. Am 4. Januar laden Einzelhändler in der Innenstadt zum Einkaufen bis 22 Uhr ein. Welche Händler im Einzelnen mitmachen entscheidet sich kurzfristig. „Wir wünschen uns, dass der Lange Donnerstag von möglichst vielen Einzelhändlern getragen wird“, sagt der Werbegemeinschafts-Geschäftsführer Uwe Seibel. Er weiß, dass die etablierten Textilhändler wie Klingenthal und Sittig sowie die Traditions-Buchhandlung Linnemann in der Westernstraße ihre Türen bis 22 Uhr öffnen. Auch der Outdoorladen am Markt ist wieder mit dabei. Hier gibt es unter dem Motto „Fire & Ice“ einen Workshop zum richtigen Feuer machen, Stockbrot für Kinder und einen Pfadfinder-Treff.
Uwe Seibel setzt darauf, dass viele Kunden im neuen Jahr Gutscheine einlösen möchten, die sie zu Weihnachten bekommen haben. Auch die Schulferien könnten für eine erhöhte Frequenz in der Innenstadt sorgen. „Unser Idealbild ist, dass Familien sich in Paderborn einen schönen Abend machen, durch die Fußgängerzone flanieren, gemeinsam einkaufen und auch noch das vielfältige gastronomische Angebot in Paderborn nutzen“, sagt Anne Kersting, Vorsitzende der Werbegemeinschaft: „Ein Ziel unserer Interessengemeinschaft ist es, Einkaufskultur zu fördern. Eine lebendige Innenstadt mit interessanten Geschäften, attraktiven Restaurants und Café: Das wollen wir.“
Dass dieses Konzept aufgehen kann, zeigen Beispiele aus anderen Städten. Erfolgsgarant für neue Einkaufskonzepte sind einheitliche Öffnungszeiten. „Eine möglichst breite Auswahl und Verlässlichkeit in Sachen Ladenöffnung stehen bei den Kunden ganz oben auf der Wunschliste“, sagt Uwe Seibel. Er weiß aber auch, dass die Einzelhändler selber entscheiden, wie sie mit den Öffnungszeiten umgehen. Gefördert werden soll das Einkaufserlebnis mittelfristig durch besondere Aktionen. Hier sind einige Händler bereits sehr aktiv und locken die Kunden gezielt abends in ihre Geschäfte. Die Werbegemeinschaft überlegt, demnächst auch übergreifende Aktionen durchzuführen. „Das würde uns noch leichter fallen, wenn wir wüssten, dass möglichst viele Mitglieder mitmachen“, sagt Uwe Seibel. „Alle müssen an einem Strang ziehen, um Paderborn als Einkaufsstadt weiter attraktiv zu machen.“