Die Werbegemeinschaft Paderborn hat für 2026 große Pläne

Ein wichtiges Ziel der Werbegemeinschaft Paderborn ist es, die Weichen für eine lebendige und attraktive Stadt zu stellen. Daher hat sich der Werbegemeinschafts-Vorsitzende Uwe Seibel mit seinem Team in den vergangenen Monaten Gedanken gemacht, wie sich die Stadtkultur weiter durch attraktive Veranstaltungen bereichern lässt. Jetzt hat die Werbegemeinschaft ihre Planung für 2026 veröffentlicht.
Ankertermine sind das Frühlingsfest, vier verkaufsoffene Sonntage und – ganz neu – ein herbstliches Moonlight-Shopping-Event.
Die Planungen für das nächste Frühlingsfest – in diesem Jahr findet es vom 8. bis zum 10. Mai statt – laufen bereits seit einigen Monaten. „Bei unserer Dreitagesveranstaltung gilt hinsichtlich der Vorbereitung immer ‚Nach dem Frühlingsfest ist vor dem Frühlingsfest‘“, sagt Uwe Seibel. Die Eckpfeiler bleiben 2026 bestehen: „Wir werden wieder drei Bühnen bespielen und auch keinen Eintritt verlangen. Der familiäre Charakter ist uns überdies sehr wichtig.“
Festgezurrt sind die Termine für die verkaufsoffenen Sonntage in der Paderborner Innenstadt. Sie orientieren sich an den parallel stattfindenden Veranstaltungen und flankieren am 10. Mai das Frühlingsfest, am 2. August das Libori-Fest, am 25. Oktober Herbstlibori sowie zum 1. Advent am 29. November den Weihnachtsmarkt.
Am 7. Juni gibt es wieder den traditionellen Paderbrunch auf dem Marktplatz und für den 12. September steht die Lange Nacht der Kirchen auf der Agenda.
Ein neues Event plant die Werbegemeinschaft Paderborn für den 2. Oktober. Direkt vor dem Feiertag (Tag der Deutschen Einheit) soll es ein Moonlight-Shopping geben. Das abendliche Einkaufs- und Genuss-Festival haben Uwe Seibel und sein Team bewusst für einen denkwürdigen Tag terminiert: „Der 2. Oktober 1976 gilt als das Datum, an dem in Paderborn die Fußgängerzone eröffnet wurde“, sagt der Werbegemeinschafts-Vorsitzende. „Vorausgegangen war seinerzeit eine lange Diskussion in der Bevölkerung und eine mehrjährige Planung aber seither ist die Westernstraße ein Flanierraum, der offiziell als Fußgängerzone deklariert ist.“
Diese habe sich dann sukzessive weiterentwickelt und wurde später auch unter Mitwirkung der Werbegemeinschaft umgestaltet. Mittlerweile erstreckt sich das Areal über die gesamte Westernstraße, das Königsquartier, die Rosenstraße, den Kamp und die Grube sowie weitere Plätze und Gassen.
Das Moonlight-Shopping umfasse nach heutigem Planungsstand die genannten Bereiche, solle aber auch die Peripherie mit einbeziehen. „Die Werbegemeinschaft vereint Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungen der gesamten Stadt unter ihrem Dach und das wollen wir mit der neuen Abendveranstaltung würdigen“, sagt Uwe Seibel. Er macht darauf aufmerksam, dass die Jahresplanung noch nicht abgeschlossen sei: „Wir führen noch Gespräche mit weiteren Partnern und werden sicher das Programm für 2026 noch ergänzen.“