Ein großes Fundament für die Lange Nacht der Kirchen 2026

Die alljährliche Lange Nacht der Kirchen hat sich als vielbesuchte Kulturveranstaltung in Paderborn längst etabliert. Am 12. September findet sie wieder in verschiedenen Gotteshäusern statt. Zehn Spielorte bieten dann zwischen 19 und 22 Uhr Raum für Tausende Gäste. Auf die grundlegende Struktur der diesjährigen Langen Nacht der Kirchen haben sich jetzt die fünf beteiligten Partner verständigt.

„Wir wollen die Menschen wieder mit erstklassigen Darbietungen begeistern“, waren sich die Organisatoren beim ersten Abstimmungstreffen einig.

Getragen wird die Veranstaltung von der Paderborner Dommusik, der Werbegemeinschaft Paderborn, der Citypastoral und dem Pastoralen Raum Paderborn sowie der Evangelischen Abdinghofkirche.

Die künstlerische Verantwortung hat, wie seit Jahren bewährt, das Team der Dommusik unter der Leitung von Domkapellmeister Thomas Berning.

Im Rahmen des ersten Organisationstreffens haben die Veranstalter auch die Kirchen benannt, in denen jeweils Konzerte stattfinden sollen, wobei kurzfristige Änderungen möglich sind. Bespielt werden der Hohe Dom, die Abdinghofkirche, die Marktkirche, die Busdorfkirche, die Gaukirche, die Michaelskirche, die Franziskanerkirche, die Herz-Jesu-Kirche, die Mutterhaus-Kirche der Vincentinerinnen sowie die Bartholomäuskapelle.

Das genaue Programm wird in den kommenden Wochen geplant. „Unser Ziel ist es, das hohe Niveau, welches die Lange Nacht der Kirchen in den vergangenen Jahren kennzeichnete, aufrecht zu erhalten“, sagte Thomas Berning. „Wir wissen, dass mittlerweile Gäste aus einem weiten Umkreis nach Paderborn kommen, um hier die abendlichen Kirchenkonzerte zu erleben.“

Die große Strahlkraft bestätigt Uwe Seibel, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Paderborn: „Wir haben die Veranstaltung seinerzeit aus der Taufe gehoben und freuen uns, dass das Miteinander unterschiedlicher Akteure in Paderborn ein Event möglich macht, um das man uns in anderen Städten beneidet.“

Pfarrer Benedikt Fischer sieht das gewachsene Miteinander als Leiter des Pastoralen Raums Paderborn ebenfalls positiv: „Im Zusammenklang unserer Möglichkeiten sind wir gemeinsam noch stärkere Player. Bei der Langen Nacht der Kirchen sind nicht nur die Türen offen, Musik und Gesang öffnen die Herzen der Menschen.“

Für Tim Gärtner, Kreiskantor an der Abdinghofkirche Paderborn, ist die Veranstaltung ein gutes Beispiel für die in Paderborn erfolgreich gelebte Ökumene: „Wir freuen uns, dass wir mit der frisch sanierten Abdinghofkirche wieder Teil der Langen Nacht der Kirchen sind. In bewährter nachbarschaftlicher Zusammenarbeit laden wir Menschen ein, die Kirchenräume im besonderen Licht dieser Nacht immer wieder neu zu entdecken.“

In der Tat wird die Illuminierung in ausgewählten Kirchen Akzente setzen. Dafür sorgt auch das Team der Citypastoral um Dominik Kräling.

Während die Gäste in diesem Jahr wieder ein neues Musikprogramm erwartet, bleibt eines gleich: Der Eintritt zu allen Konzerten im Rahmen der Langen Nacht ist frei.