Mit der Fahrschule M. Prinz fährt es sich gut
Marcus Limburg macht einen entspannten Eindruck. Seit 14 Jahren ist der Paderborner als Fahrlehrer unterwegs und hat gefühlt jeden Weg und jede Straße in der Region – wenn sie mit motorisierten Fahrzeugen befahrbar sind – unter den Rädern gehabt. Kaum vorstellbar, dass er in allen Situationen ruhig bleibt. Doch genau das gehört zu seiner Maxime: „Wenn ich im Auto nervös reagiere, dann überträgt sich das auf meine Fahrschülerinnen und Fahrschüler“, sagt Marcus Limburg. „Und das stresst alle, hilft also nicht weiter.“
Sicher kommt dem Fahrlehrer seine langjährige Erfahrung zugute. Und die ersten Praxisstunden werden mit den theoretischen Unterrichtseinheiten verbunden, wenn er das Gefühl hat, dass seine Schülerinnen und Schüler „soweit sind“. Im Laufe der Zeit bekomme man dafür ein gutes Gespür. Also nicht erst die Theorie und dann die Praxis, sondern kombiniert.
Seit diesem Sommer ist Marcus Limburg Geschäftsführer seiner eigenen Fahrschule. Diese trägt den Namen Fahrschule M. Prinz GmbH. Weitsichtiges Agieren ist dem Fahrlehrer von Berufs wegen wichtig. Er muss in gewisser Weise – zumindest im praktischen Unterricht – immer ein paar Meter weiter denken: Welche Situation könnte an der nächsten Kreuzung lauern? Auf was muss man hinter der Kurve achten?
Dass Marcus Limburg seinen Beruf mit großer Leidenschaft ausübt, merkt man im Gespräch schnell. Er plädiert für eine nachhaltige Mobilität: „Der Führerschein öffnet vielen Menschen vor allem im ländlichen Raum die Tür zur Teilhabe am Leben – in der Freizeit und im Beruf“, sagt der Fahrlehrer. „Allerdings ist es aus Kostengründen und auch aufgrund der allgemeinen Vernunft durchaus geboten, das Auto mit Bedacht zu nutzen.“ Er empfiehlt – wo möglich – Fahrgemeinschaften zu bilden oder bei kurzen Strecken mit dem Fahrrad zu fahren. Selbst nutzt er mitunter auch die Busse des PaderSprinter.
Marcus Limburg fährt bevorzugt E-Auto und hat auch eine eigene PV-Anlage auf seinem Haus. Das Fahrzeug ist gleichzeitig Teil seiner Fahrschul-Auto-Flotte, zu der auch ein klassischer Schaltwagen gehört. Und so können die Schülerinnen und Schüler wählen, mit welchem Auto sie unterwegs sind – und sogar beide Varianten kombinieren, was sich letztlich preislich auszahlt.
Als Stellvertretender Unterbezirksleiter des Fahrlehrerverbandes Westfalen e. V. setzt sich Marcus Limburg für die Zukunft seiner Zunft ein und ist gefragter Ratgeber. Er wünscht sich, dass Politik und Verwaltungen die Fahrschulen häufiger in ihre Überlegungen und Planungen einbeziehen: „Wir sind täglich auf den Straßen unterwegs und mitten im Geschehen. Da können wir als Experten viele Tipps geben.“
Die aktive Vernetzung und Unterstützung war ein Grund dafür, dass Marcus Limburg mit seiner Fahrschule Mitglied der Werbegemeinschaft Paderborn geworden ist: „Dieses traditionsreiche Netzwerk bewirkt viel für unsere Stadt und wenn ich meinen Teil zur positiven Entwicklung beitragen kann, dann tue ich das gerne.“